Smart Home : Digitale Thermostate für die Heizung

Smart Home : Digitale Thermostate für die Heizung

Smart Home: Digitale Thermostate für die Heizung!

 

Funktionsweise und Inbetriebnahme smarter Heizkörperthermostate.

Angefangen beim Handy bis hin zur Waschmaschine – heutzutage sind unsere Elektrogeräte smart und lassen sich in ein intelligentes Zuhause einbinden. Das gilt übrigens auch für die eigene Heizung. Gerade hier schafft ein cleverer Umgang mittels intelligenter Technik großes Einsparpotenzial. So entfallen in einem deutschen Durchschnittshaushalt etwa drei Viertel des Energieverbrauchs auf die Heizung und die Warmwasserbereitung.
Smart wird Ihre Heizung durch eine Verbindung mit dem Internet oder den Einbau elektronischer Thermostate. Letztere lassen sich ohne fachmännische Kenntnisse oder große Umbaumaßnahmen montieren. Wie dies funktioniert, zeigt dieser Beitrag.

 

Was sind elektronische Thermostate?

Digitale Thermostate ermöglichen die Einbindung der eigenen Heizung in ein Smart Home. Sie bestehen aus Sensoren, einem kleinen eingebauten Computer und einem elektronischen Motor. Mithilfe dieser Technik regulieren sie die Temperaturen im Wohnraum ohne manuellen Eingriff. Über Tasten oder ein Stellrad am Thermostat stellt der Verbraucher Zeit- und Wochentagsintervalle sowie gewünschte Solltemperaturen ein.

Elektronische Thermostate lassen sich entweder autark oder mittels Funkverbindung mit einer Zentraleinheit, der sogenannten Smart-Home-Zentrale, in Betrieb nehmen. Letzteres bietet den Vorteil, dass die intelligente Gebäudeautomation gleichzeitig mehrere Heizungen in unterschiedlichen Räumen ansteuert und die Heizung mit anderen technischen Geräten kommunizieren kann.

 

Wie erfolgt die Montage?

Das Anbringen intelligenter Heizkörperventile erfordert keine fachliche Kenntnis und lässt sich innerhalb weniger Minuten vornehmen. Zunächst ist die Überwurfmutter am Heizkörper Gewinde mittels einer Zange zu lockern, damit Heizungsbesitzer das alte Thermostat einfach vom Heizkörper abziehen können. Über das Einlegen der Batterien an der Rückseite des Thermostatkopfs nehmen Sie das neue elektronische Thermostat in Betrieb. Mittlerweile sind viele Geräte technisch weiterentwickelt, sodass dieser Vorgang nicht nötig ist. Grund dafür sind eingebaute Solarzellen, die für die Zufuhr des benötigten Stroms sorgen. Im Anschluss lässt sich das neue Thermostat auf den Heizkörper setzen. Falls dieses nicht fest genug sitzt, gewährleisten im Lieferumfang enthaltende Adapter den nötigen Halt.

 

Wie kommunizieren Thermostat und Heizung?

Nach der abgeschlossenen Montage lässt sich das Thermostat einschalten. Die Installation der Hardware ist intuitiv und setzt keine speziellen IT-Kenntnisse voraus. Online-Anleitungen des Herstellers erklären den Installationsprozess Schritt für Schritt.
In der Regel fährt das Thermostat bei der allerersten Aktivierung den integrierten elektrischen Motor zurück, sodass der Thermostatstift eingefahren ist. Die grafische Klartextanzeige zeigt dabei den Buchstaben “M” oder das Wort “INS” an. In diesem Zustand ist das Thermostat auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt, um es mit individuellen Temperaturwerten und Heizszenarien zu bespielen. Hausbesitzer haben dabei zum Beispiel die Wahl zwischen einer Temperaturabsenkung während der Nacht. Sensoren in Form von Temperaturfühlern messen nun fortan die jeweils vorliegende Temperatur und gleichen diese mit den einprogrammierten Sollwerten ab. Sobald eine Abweichung vorliegt, passt das Thermostat die Temperatur vollautomatisch an. Dies unterbindet lästiges Nachregulieren der eigenen Heizung. Wichtig für die ordnungsgemäße Funktionsweise ist die Eingabe der Grundeinstellungen wie Datums, Zeit- und Sprachangaben.

Mehr zur Funktionsweise und den Vorteilen digitaler Heizungen gibt es auf diesem Blog.

 

Verbindung mit anderen Smart Home Geräten

Vielfach sind elektronische Thermostate, neben Fensterkontakten, elektronischen Steckdosen und einer zentralen Steuerungseinheit (Homebase) Bestandteil eines Smart Home Starter Pakets. Als Herzstück übernimmt die Homebase die Koordination aller elektronischen Geräte und managt dessen Zusammenspiel in der Gebäudeautomation. Eine Funk- Busverbindung stellt dabei eine drahtlose Kommunikation aller angeschlossenen Geräte sicher, sodass aufwendige Verkabelungen entfallen. Per Plug and Play lassen sich neben smarten Thermostaten weitere Elektrogeräte in ein intelligentes Zuhause einbinden oder beliebig entfernen. Schwierigkeiten ergeben sich hier noch in der Kompatibilität der Produkte verschiedener Hersteller.

Steht die Heizung mit einem am Fensterrahmen montieren Fensterkontakt in Verbindung, regelt sie sich im Falle eines geöffneten Fensters selbstständig herunter. Dies geschieht über das Ausfahren des Thermostatstifts. Über diesen Vorgang drosselt das Thermostat die Zufuhr des erwärmten Heizungswassers in den Heizkörper und fährt die Leistung zurück.

 

Wie erkennt die Zentrale das Thermostat?

Nach der Betätigung der Starttaste lässt sich das Thermostat mit der Homebase verbinden. Nehmen Sie zuvor jedoch die Grundeinstellungen an der Home Base vor. Diese umfassen Sprach- und Zeitangaben. Über die Menüführung erfolgt nun die Verbindung mit den einzelnen Thermostaten am Heizkörper. Die Homebase erkennt die eingeschalteten Geräte automatisch und integriert diese in die Smart Home Steuerung.

 

Von überall Zugriff auf die eigene Heizung

Die zentrale Bedieneinheit ist über den hauseigenen WLAN oder LAN-Anschluss mit dem Internet verbunden. Wer auf dem Handy die passende Hersteller App herunterlädt, ist in der Lage die Heizung per Smartphone oder Tablet bequem von jedem beliebigen Standort aus zu regeln. Dafür notwendig ist eine Verifizierung, die über die Eingabe eines Codes auf dem Handy erfolgt. Smarte Thermostate sind vielfach in der Lage auf Standortdaten des Nutzers zuzugreifen, um Distanzen für die Heizungssteuerung auszuwerten. Entfernt der Nutzer sich vom Haus, fährt die Heizung ihre Leistung automatisiert herunter.

 

Vereinfachtes Heizungsmonitoring

Über den WLAN Router ist die Zentraleinheit zeitgleich mit dem Server des Herstellers verbunden, sodass auch dieser Daten der Heizung in Echtzeit überwachen kann. Dazu zählen Betriebszustände, Temperaturverläufe oder Störungsanzeigen. Dies versetzt den Handwerker in die Lage frühzeitig vor einem drohenden Heizungsausfall auszurücken.

 

Wie hoch fällt die Ersparnis aus?

Hersteller werben in der Regel mit Einsparungen von bis zu 30 bis 40 Prozent bei der nächsten Heizkostenabrechnung. Nach Angaben der Stiftung Warentest beläuft sich die Heizkostenersparnis auf etwa 10 Prozent.[1]

Die angegebenen Werte sind jedoch pauschal nicht auf jeden Haushalt anwendbar. Zu unterscheiden ist hier vor allem zwischen Neu- und Altbau. Letztere verursachen aufgrund geringerer Dämmverhältnisse einen höheren Heizbedarf. Ebenfalls ausschlaggebend ist das individuelle Heizverhalten der Hausbewohner.

 

Wie komme ich zu dieser neuen Technik?

Der Umstieg zum Smart Home erfordert ein wenig Mühe, aber mit epos Computer haben Sie den passenden Partner gefunden. Eine große Auswahl an Smart Home Geräten lassen sich in unserem Onlineshop finden, und unsere kompetenten Verkäufer beraten Sie auch gerne in unseren drei Filialen in Vorarlberg.
 

Neu im Sortiment sind die smarten Thermostate von Netatmo:

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[1] Quelle: https://www.test.de/Heizkoerperthermostate-Auf-Sparen-programmiert-1672635-0/

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